LifestyleMopedMotorradRollerTipps & Trends
99
0

Move u happy

In diesem Blogbeitrag geht es mal nicht darum, Mobilitäts-Trends zu präsentieren, über die Mobilitätswende und E-Mobility zu berichten oder über Zahlen, Daten und Fakten zum CO2 Ausstoß im Verkehr zu schreiben. Es geht um die Mobilität im Alltag, was frustriert und wie du jeden Tag mit und durch die Mobilität glücklicher werden kannst und auch gesünder. Am Ende des Beitrags werde ich dir diese Frage beantwortet haben, es wird sich für dich lohnen, diesen Blogbeitrag zu lesen!

Der Frust des Mobilitäts-Alltags

Ja, es gibt natürlich Frustpotential auf dem Weg von A nach B, ob ins Büro, zum Sport, zum Einkaufen. Und es gibt nicht DAS perfekte Verkehrsmittel, alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Da ist zum Beispiel das Thema der „Last Mile“ auf längeren Reisen, kein verfügbares Auto im Car-Sharing am Bahnhof, Stau wenn ich doch mal das Auto nehme oder Verspätungen von Bus und Bim. Der Verkehr nimmt immer mehr zu und das ist für die Öffis auch oft ein Handicap, weil sie sich die Straße mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen. Bis vor wenigen Jahren war das „Eigene Auto“ noch die heilige Kuh in Österreich, die glücklich macht. Und das Ziel so rasch als möglich zu erreichen und dabei die Freiheit zu genießen und glücklich zu sein. Aber dieses „Glück“ meine ich hier nicht, denn die Zeiten und auch die Ansprüche haben sich auch hier, speziell für die Gen Z, geändert.

Die Ansprüche an die Mobilität

Wir alle erledigen immer mehr online, Arbeiten im Home-Office, Yoga online oder Fitness mit der App zuhause. Hier hat speziell Corona dem Thema einen Boost gegeben und Online ist ohnehin mittlerweile für uns alle normale, gelebte Realität. Das heißt in diesem Fall, dass ich die tägliche Mobilität anders (er)lebe als noch vor ein paar Jahren.

Viele von uns überlegen es sich oft 2x, ob sie zum Training wirklich rausgehen und weite Wege auf sich nehmen – es ist ja viel bequemer auch von zuhause aus. Auch das Thema New Work hat vieles verändert in unserer täglichen Mobilität ins Office, hier spart man sich viele Wege und Zeit.

Die Zeit, die man auf dem Weg dorthin verbringt, in Öffis oder mit dem eigenen Fahrzeug und all diese damit verbundenen Handicaps, die ich vorher erwähnt habe, sind oft zum mühsamen Notwendigen verkommen, als dass sie Spaß machen.

Früher war alles besser?!

Wir kommen dem Thema „move u happy“ näher, obwohl ich in der Zeit um 35 Jahre zurückgehe.  Übrigens, Google hat es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gegeben. In den Büros wurden Briefe an Kunden per Post verschickt und jeder wusste, es dauert ein paar Tage, bis ich darauf eine Reaktion bekomme. Ja, das war die Zeit, in der das Fax richtig modern war. Viele von uns haben diese Zeit erlebt und gefühlt liegt sie Ewigkeiten zurück. Das war auch die Zeit, wo Mobilität anders gelebt und erlebt wurde, sowohl die physische als auch die psychische Mobilität. Ich will nicht sagen, dass es schöner war, es war anders – alles um einiges langsamer.

Verspätungen waren gefühlt nicht so schlimm. Die Bim hatte genauso 5 Minuten Verspätung, aber das Empfinden dieser 5 Minuten war ein anderes als heute. Warum ist das so? Weil sich unsere Ansprüche geändert haben, die Digitalisierung hat alles in den letzten Jahren um ein Vielfaches beschleunigt und daran haben wir uns gewöhnt, viele von uns sind bereits damit auch aufgewachsen.

Multitasking und Mobilität im Alltag

Wir müssen immer mobiler werden im Kopf, weil wir Kinder des „Multitaskings“ sind. Wir sind es gewohnt, im Studium und im Job viele Sachen gleichzeitig zu machen. Alles muss schneller gehen, die digitalen Hilfsmittel unterstützen uns dabei, auf nichts zu vergessen, die Reaktionszeiten sind viel kürzer geworden und unsere geistige Mobilität muss sich der gestiegenen Geschwindigkeit anpassen, allerdings tut sich nicht unser Gehirn schwer damit, sondern unser Gefühl damit.

Multitasking heißt, etwas gleichzeitig zu machen, wobei ich mich nur auf eine Sache wirklich konzentrieren muss. Also z.B. Gehen und Lesen, oder Radfahren und Reden, oder eben in der U-Bahn darauf achten nicht zu spät auszusteigen und gleichzeitig am Smartphone zu sein.

Mit der digitalen Beschleunigung hat sich auch unser Anspruch an die Mobilität beschleunigt, um nicht zu sagen, viele von uns hetzen entweder von A nach B oder nehmen Mobilität und den Weg an sich gar nicht mehr bewusst war. Und das zu verändern, könnte uns glücklicher machen, die Realität schaut aber ganz anders aus.

Smobies Blog Move u happy I love my moped

Die Mobilität der digitalen Smobies

Wir checken unsere Mails, WhatsApp und die Social-Media-Kanäle in den Öffis, an der Haltestelle, ja selbst beim Gehen. Für diese Spezies wurde übrigens ein eigener Begriff erfunden: Der „Smobie“, also ein Zombie mit Smartphone in der Hand (mit einem Augenzwickern gemeint). Mobilität ist im Alltag oft nur mehr „Mittel zum Zweck“ geworden ist. Natürlich wollten wir früher auch von A nach B kommen, wir haben es aber anders erlebt – bewusster als heute – und das hat viel mit Glücklichsein zu tun – wir kommen der Sache jetzt näher.

Und beim Smartphone-Checken in den Öffis gibt echt vieles, was hier nervt und unhappy machen kann:

  • Ein Mail über ein abgesagtes oder ein spontanes Meeting
  • Ein Kunde, der dringend was braucht und du einen vollen Terminkalender hast
  • Der Chef, der sofort was braucht (und zwar gestern um 23:17 Uhr)
  • Die Antwort, die auf WhatsApp nicht kommt
  • Die zu wenigen Likes auf meinen letzten Post auf Insta

Und dann der 9er, der schon wieder 10 Minuten Verspätung hat, weil die Baustelle nicht fertig ist und wieder die Straße blockiert ist. Und genau das macht uns unhappy … jeden Tag.

Und dann noch das Thema Multitasking, dass eigentlich nicht wirklich gesund ist, also nicht gehen und reden, sondern dass, was wir landläufig als Multitasking verstehen, nämlich 6 Projekte gleichzeitig zu machen. Das ist unser Alltag … und der beginnt bereits am Morgen, wenn wir in die Arbeit fahren und nicht erst an der Uni oder im Büro.

Und hier kann uns eine bewusste MOBILITÄT helfen, WENIGER UNHAPPY UND MEHR HAPPY zu sein!

Die Glücks-Drogen

Aber was macht uns eigentlich Glücklich? Glücklichsein ist ja kein Zustand, den wir uns als Ziel setzen. Wir nehmen uns nicht das Ziel vor, in 10 Jahren glücklich zu sein und dorthin zu arbeiten. Es ist ein Zustand, den wir uns permanent wünschen, und das geht auch.

Es geht jetzt nicht um materielles Glück, die Eigentumswohnung, ein fetter Krypto Tresor. Zugegeben, ist nicht schlecht es zu haben, aber das alles bringt dich nicht in einen gefühlten Glückszustand.

Unser Multitasking-Anspruch führt allerdings oft dazu, dass wir nicht vollständig im gegenwärtigen Moment präsent sind. Wir sind ständig mit unseren Gedanken und Aufgaben beschäftigt, anstatt uns bewusst auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Dadurch verpassen wir die kleinen Freuden und Erfahrungen des Lebens, die uns Glück und Erfüllung bringen können.

Multitasking führt auch oft dazu, dass wir weniger Erfolgserlebnisse haben. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf mehrere Aufgaben gleichzeitig verteilen, können wir uns nicht vollständig auf eine Aufgabe konzentrieren und das Gefühl des Abschlusses oder der Zielerreichung einer Aufgabe wird verringert.

Und das ist kontraproduktiv für das Gefühl des Glücklichseins. Für das Glücklichsein sind vor allem die Hormone Dopamin und Serotonin verantwortlich. Diese werden laufend produziert, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Dopamin wird produziert, wenn ich etwas Positives erlebe, ein Ziel erreiche, und sei es noch so klein. Dopamin ist maßgeblich daran beteiligt, positive Emotionen zu verstärken und ein Gefühl von Belohnung und Wohlbefinden zu erzeugen. Es lässt uns regelrecht aufblühen und motiviert uns, weiterhin nach positiven Erfahrungen zu streben.

Ein weiteres Glückshormon ist Serotonin, es trägt dazu bei, dass wir uns ausgeglichen und zufrieden fühlen. Durch glückliche Erlebnisse oder positive Gedanken kann der Serotoninspiegel ansteigen und somit unsere Stimmung positiv beeinflussen.

Insgesamt ist das Glücksempfinden also nicht nur eine abstrakte Idee, sondern hat konkrete Auswirkungen auf unseren Körper und unser Wohlbefinden. Es lohnt sich, bewusst nach Glücksmomenten zu suchen und diese in vollen Zügen zu genießen, um das Beste aus unserem Körper und unserer Seele herauszuholen.

UND JETZT BIN ICH AM PUNKT: BEWUSSTE MOBILITÄT KANN DAS MASSIV UNTERSTÜTZEN!

Blog Move u happy I love my moped

MOVE U HAPPY

Indem wir uns bewusst für eine nachhaltige und stressfreie Art der Fortbewegung entscheiden, können wir den Stresslevel im Alltag reduzieren. Dadurch können wir unseren Tag mit einem Gefühl der Ruhe und Gelassenheit beginnen und beenden.

Anstatt im Auto im Stau zu stehen oder in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln zu sitzen, können wir die Zeit nutzen, um uns auf uns selbst zu konzentrieren oder einfach den Moment zu genießen.

Die bewusste Mobilität im Alltag, wie beispielsweise mit dem Moped, Roller oder Motorrad, fördert die Freisetzung von „Glückshormonen“, die unsere Stimmung verbessern und ein Gefühl des Wohlbefindens erzeugen.

Die bewusste Mobilität im Alltag ermöglicht es uns auch, den Weg als Teil des Ziels zu betrachten und jeden Moment der Fortbewegung zu schätzen. Und das gelingt perfekt mit dem Moped, Roller oder dem Motorrad. Es bringt uns weg vom Multitasking, sondern fördert einen weiteren Aspekt, der für eine persönliche Ausgeglichenheit sorgt:

Das SINGLE-TASKING Prinzip

  • Die bewusste Konzentration auf nur auf die eine Sache – dem FAHREN
  • Bewusst immer wieder eine andere Strecke wählen und Neues sehen
  • Den Verkehr bewusst wahrnehmen (ein Muss mit Roller & Motorrad)
  • Das Fahren mit einspurig motorisierten Fahrzeugen verhindert ein Smombie-Dasein

Also: Spür‘ die Welt rund um dich, fühl den Fahrtwind, höre die Umgebung, mach einen Umweg, fahr eine andere Strecke und entdecke Neues.

Das einspurig motorisierte Freizeit-Glück

Verbinde das Ganze zum „vollkommenen Glücklichsein“ mit deiner Freizeit, einspurig die Gegend zu genießen, durch diese Mobilität auch deine ganz privaten Glücksmomente zu erleben und deinen Dopamin-Spiegel den Tag über komplett aufzufüllen.

Daher: Geh‘ so oft wie möglich bewusst mit deiner persönlichen Mobilität um, suche und finde das passende einspurige Fahrzeug, das dir taugt, geh‘ mit dem Smartphone während dem Fahren in den Flugmodus und MOVE U HAPPY!

Es würde mich freuen, wenn ich dir mit diesem Beitrag ein Stück Inspiration schenken konnte und dich zum Nachdenken anregen konnte. Gleichzeitig freue ich mich über deinen Kommentar zu diesem Blogbeitrag!

Beste Grüße
Gernot vom Team I love my Moped

 

Du interessierst dich für alles rund ums Thema Einspurige oder hast noch Fragen?

Dann folge uns auf TikTok, Instagram oder Facebook und schreibe uns gerne eine Nachricht.

Wir freuen uns auf dich.

Dein Team von I love my Moped!

Diesen Beitrag teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

Weitere Beiträge